Möglichkeiten / Überblick


Pageflow ist ein leicht zu bedienendes Werkzeug, mit dem sich multimediale Geschichten erzählen lassen. Wer eine gute Story anhand verschiedener Medien-Typen aufbereiten möchte und seinen Lesern auf diese Weise eine besondere Erzähltiefe bieten will, wird Pageflow sicherlich als eine große Bereicherung empfinden.


Es gibt allerdings auch Grenzen, die wir von vorn herein gern definieren möchten. Denn: Nicht jede Geschichte eignet sich zwangsläufig für die Erstellung einer Digital-Reportage mit Pageflow.


Voraussetzungen


Zunächst sollte man sich darüber im Klaren sein, ob das Quellmaterial ausreicht, die technischen Voraussetzungen für die Produktion von medialen Inhalten stimmen. Also ob entsprechende Kameras für Fotografien und Filme in HD-Qualität, gute Mikrofone und Editier-Software vorhanden sind. Pageflow setzt - anders als herkömmliche Webreportagen - besonders auf bildschirmfüllende Fotos und Videos, verwebt diese elegant mit Text. Deshalb sind hochwertige Medieninhalte für ein ansehnliches Ergebnis unverzichtbar, eine schlechte Auflösung oder Fehler fallen auf grossen Bildschirmen schneller auf.


Außerdem sollte das Verzahnen der geplanten Reportage-Elemente dann auch zu einem tatsächlichen Mehrwert für den Betrachter führen. Wer bei seinem Beitrag beispielsweise nur auf Text und Bilder setzt, wird bestimmt auch mit den klassischen Darstellungsformen wie WordPress ebenfalls zum Ziel kommen.


Darüber hinaus empfiehlt sich eine gute Vorbereitung der Dateien, die beim Erstellen eines Pageflows verwendet werden. Hierbei ist es enorm hilfreich, sämtliche Audios, Hintergrund-Video-Loops, Filme, Bilder und Texte bereits im Vorfeld in der gewünschten Ausgabe-Version in einem separaten Ordner abzulegen.



Storyboard


Neben den technischen Voraussetzungen empfehlen wir eine strukturelle Planungshilfe: Das Storyboard. Diese Skizze hilft Dir, die Inhalte Deiner Geschichte und Ihre spätere Anordnung zu visualisieren, Schwerpunkte zu erarbeiten und zu ergründen, welche Bestandteile davon mit welchem Medium erzählt werden sollen.


Ob Du auch hier auf ein technisches Tool zurückgreifst, oder den Rahmen Deiner Geschichte auf Papier skizzierst, ist nicht maßgeblich. Sicher allerdings ist: Ein gut strukturierter Aufbau und eine gezielte Vorab-Auswahl der Medien, die verwendet werden sollen, helfen Dir beim Entwickeln einer Dramaturgie.


Denn wenn „multimedial“ nichts weiter bedeutet, als Fotos und Videos wahllos hintereinander zu reihen, es der Geschichte an Varianz fehlt, fragt sich der User möglicherweise was denn nun der Gewinn einer solchen Web-Reportage ist. Sollte es Dir jedoch gelingen, Deine Medien so zu kombinieren, dass statt der Summe wiederkehrender Teile ein großes Ganzes entsteht, dann wirst Du vermutlich selbst auch viel mehr Freude an Pageflow haben!


Storyboard Software

http://www.storyboardthat.com (Kostenloser Trial)

http://www.6sys.com (Kostenloser Trial)



Medien


Prinzipiell unterscheidet der Pageflow-Editor für die Verwendung von Medien folgende Seitentypen:

Hintergrund-Bild, Hintergrund-Video, Video, Audio. Zudem können Videos per Youtube und Vimeo, sowie Infografiken via Datawrapper eingebettet werden. Auch 360° Bilder sind möglich, sofern sie mit dem Dienst KRPano erstellt worden sind.





All diese Medien sollten im Vorfeld so bearbeitet sein, dass sie als fertige Elemente hochgeladen und eingefügt werden können. Das heißt zum Beispiel: Videoloops für den Seitentyp Hintergrund-Video sollten bereits auf die passende Länge geschnitten sein, Audios, wie z.B. atmosphärische Field Recordings oder O-Töne, sollten der Textlänge und der sich daraus ergebenden Verweildauer angepasst sein.